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CHEST, September 2006
Dieser Beitrag befasst sich mit drei klinischen Fällen: Patienten mit Thoraxdeformation, bei denen die Anwendung herkömmlicher Beatmungsmethoden (in zwei Fällen Beatmung mit Druckvorgabe, in einem Fall Beatmung mit Volumenvorgabe) nicht zu zufriedenstellenden Ergebnissen führte.
Nach der Umstellung auf AVAPS waren u. a. ein Anstieg des durchschnittlichen SpO2, eine Verringerung des pCO2 sowie eine höhere Akzeptanz der Therapie im Vergleich zu den vorher eingesetzten Beatmungsmethoden festzustellen.
Die AVAPS-Technologie ermöglicht es, den Komfort und die Leckkompensation einer Druckbeatmung so mit der Sicherheit und Effizienz einer anpassbaren Druckunterstützung zu kombinieren, dass die aktuellen physiologischen Gegebenheiten berücksichtigt werden.
Ziel dieser Studie war es, die kurzfristige klinische Wirksamkeit der spontanen Masken-AVAPS im Vergleich zur PS-Beatmung bei Patienten mit chronischer Atemwegsinsuffizienz mit Hyperkapnie zu beurteilen. Die primäre Zielsetzung bestand darin, die Veränderung der Blutgase zu bewerten, während die sekundäre Zielsetzung darin bestand, den Patientenkomfort bei diesen beiden verschiedenen Beatmungsarten zu protokollieren.
Die Ergebnisse von 10 stabilen COPD-Patienten sind in der nachstehenden Tabelle zusammengefasst:
| PaCO2 und Patientenkomfort (VAS) hatten sich am Ende der Atemunterstützung signifikant verbessert. Die kurzfristige AVAPS-Maskenbeatmung ist bei stabilen COPD-Patienten mit Hyperkapnie praktikabel und wirksam. |